Presseartikel aus 2012

Dezember - Nachwuchs sorgt für adventliche Stimmung

Pressestimme aus den Westfälischen Nachrichten vom 11. Dezember 2012 zum Schülervorspielen des BMV-Nachwuchses

Nottuln - Adventliche Stimmung im Forum des Gymnasiums. Der musikalische Nachwuchs der BMV zeigte, was in ihm steckt.

Kerzenschimmer, Kuchendüfte, Kinder, die wie kleine Engel auf ihren Flöten spielten. Adventsstimmung im Forum des Gymnasiums. Hier spielte am Sonntag der Nachwuchs der Blasmusikvereinigung Nottuln (BMV) Eltern und Großeltern vor, was er eingeübt hatte.

BMV-Vorsitzender Christoph Berghaus freute sich über den großen Besuch. Und stolz konnte er auch sein. Schließlich bewiesen die vielen kleinen Nachwuchsmusikanten, dass sich in Nottuln niemand um die Zukunft der BMV Sorgen machen muss. Blockflöten wechselten mit Trompeten, Saxofone mit Klarinetten und Posaunen mit Percussion-Instrumenten.

Und wie es sich im Zusammenspiel im größeren Verbund anhört, das machte zum Schluss Dirigent Heinrich Schaffeld deutlich, als er das Jugendorchester auf die Bühne holte und mit ihm zwei Stücke – „Carol of the Drum“ und „The Muppets“ – präsentierte.

Von Dieter Klein

Mai - Konzertabend von Freunden für Freunde

Presseartikel aus den WN vom 28. Mai 2012 zum gemeinsamen Konzert von BMV mit ihrem Partnerorchester Union Musicale.

Nottuln - Das „Varieté Musicale“ – der große Konzertabend der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln, des Jugendorchesters der BMV und der befreundeten Union Musicale aus der Partnerstadt St. Amand-Montrond, begeisterte.
Der wechselnden Bilder auf der Großleinwand hätte es eigentlich gar nicht bedurft. Denn das „Varieté Musicale“ – der große Konzertabend der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln, des Jugendorchesters der BMV und der befreundeten Union Musicale aus der Partnerstadt St. Amand-Montrond – gestaltete sich fantasievoll genug. Mal führten die Melodien das begeisterte Publikum in das legendäre French Quarter von New Orleans, ein anderes Mal ins weinselige Grinzing, dann über den „Can Can“ in das Pariser „Crazy Horse“ und schließlich in den schwülheißen „Caribbean Summer“. Fantastisch!
Seit vielen Jahren verwöhnen die Musiker um Heinrich Schaffeld ihr Publikum mit grandiosen Konzerten. Selbst verwöhnte Ohren genießen die musikalische Akkuratesse gepaart mit leidenschaftlichem Einsatz. Auch am Samstag in der gut gefüllte Mehrzweckhalle des Gymnasiums.
 
Doch damit nicht genug: Denn diesmal führten nicht nur die Musiker der Blasmusikvereinigung durch das musikalische Varieté-Programm, sie hatten Verstärkung aus der Partnerstadt St. Amand-Montrond: die Union Musicale.

So war das Konzert auch ein Symbol einer überaus engen deutsch-französischen Freundschaft.

Zu Konzertbeginn übernahm mit Christoph Berghaus und Didier Autiesser ein deutsch-französisches Doppel die Begrüßung der vielen Zuhörer, darunter auch Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, das Pastorenehepaar Ingrid und Manfred Stübecke und Pfarrdechant Nobert Caßens. Als Moderationsduo verdienten sich Michael Denter und Didier Autiesser Bestnoten. Auf eine sehr charmante und witzige Art kündigten sie die einzelnen Darbietungen an und stellten die besonderen Leistungen der Solisten heraus.

Hier glänzte bereits zum Auftakt im „Karneval von Venedig“ die Klarinettistin Ulrike Gerlach mit atemberaubenden Tempi. Nicht weniger gefeiert wurden danach die beiden „Xylofon-Artisten“ Jonas und René Henke („Erinnerungen an Zirkus Renz“).

Lautstarken Beifall verdiente sich auch das Jugendorchester der BMV, das unter der Leitung von Heinrich Schaffeld den karibischen Sommer in die Halle brachte und mit mehreren Zugaben die angekündigte Pause weit nach hinten verschob.

Schließlich präsentierte das Orchester aus St. Amand unter dem Dirigat von Claude Perray eine begeisternde Palette seines umfangreichen Repertoires, darunter auch das unter die Haut gehende Michael-Jackson-Werk „Heal the world“.

Dann kam es wie geplant: Auf der Bühne wurde es eng, beide Orchester spielten gemeinsam. Mal von Heinrich Schaffeld, mal von Claude Perray dirigiert. Ein Klanggenuss für alle Beteiligten – von Freunden für Freunde!

Von Dieter Klein

Januar - Umjubeltes Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung in der Pfarrkirche St. Martinus

Presseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 02.01.2012 zum Weihnachtskonzert der BMV

Nottuln -  Das Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln sorgte einmal mehr für riesige Begeisterung. Schon nach dem ersten Stück, Bruckners „Hymn of Praise“, klatschten, pfiffen und trampelten die Besucher in der voll besetzten St.-Martinus-Kirche. Und Pfarrdechant Norbert Caßens, der in seiner kurzen Begrüßung mit Blick auf den Stern über der Krippe aus einem Gedicht zitiert hatte: „Den Stern lob ich, der einem Kind zulieb, die alte Ordnung sprengt“, strahlte vor Begeisterung: „Wir erleben eine Sternstunde. Und ich hoffe und wünsche uns für das neue Jahr noch viele Sternstunden wie diese!“

Die steigerte sich weiter. Denn mit „Silva Nigra“, einem Werk, in dem der Komponist Markus Götz Szenen aus dem Schwarzwald in Musik umsetzt, füllte das große, knapp 60-köpfige BMV-Ensemble unter Leitung von Heinrich Schaffeld den Kirchenraum mit unglaublich fein nuancierten Klängen. Da erlebten die gebannt lauschenden Kirchenbesucher den erwachenden Tag in seiner majestätischen Stille, die Nebelvorhänge, wie sie sich aus den Tannen heben, eine Wanderung und eine Begegnung am Kloster sowie schließlich den Besuch auf dem Rossfest in filigraner Schönheit.

Und dann bot das Jugendorchester der BMV ein weiteres Klangerlebnis: Nach dem Liebes-Thema aus „The Godfather“ entfalteten die jungen Musiker bei der dreisätzigen Komposition „Songs of Africa“ mit der eingearbeiteten südafrikanischen Hymne „Nkosi Sikelel‘ iAfrika“ die ganze Pracht der rhythmisch geheimnisvollen Musik des „Schwarzen Kontinents“. Auf die vielen Zugabe-Rufe hin spielten sie „Feliz Navidad“. Und viele in den Bänken sangen mit: „I wanna wish you a merry Christmas from the bottom of my heart.“

Spätestens bei Kurt Sorbons „Wintermärchen“ vergaßen dann auch die letzten Besucher dieses sonntagabendlichen Orchester-Vergnügens die triste Nässe draußen. Und mit Blick auf die große Krippe im Hintergrund ließ Heinrich Schaffeld seine Musiker das Weihnachtslied „Once in Royal David’s City“ intonieren.

Eigentlich sollte mit dem Wiegenlied von Johannes Brahms, „A Child’s Lullaby“, Schluss sein mit diesem großartigen Start ins Jahr 2012. Doch die Begeisterung, die vom Orchester zum Publikum und von diesem zurückschwappte sowie die tosende, und doch lupenreine Musik, die durch das Kirchengewölbe brauste, ermunterten zu mehr. Wie zum Beispiel zu dem berühmten „Winterwonderland“ (Felix Bernard), das sich manch einer sicher als Kulisse für den Heimweg gewünscht hätte . . .
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