Dezember - Weihnachtskonzert der BMV in Nottuln

Presseartikel über das Weihnachtskonzert der BMV am 22.12.2013 in St. Martinus in Nottuln aus den Westfälischen Nachrichten vom 24.12.2013

Nottuln - Die Blasmusikvereinigung Nottuln hat am späten Sonntagnachmittag für beste Unterhaltung in der Pfarrkirche St. Martinus gesorgt. Das Weihnachtskonzert war zugleich die Premiere für den neuen Dirigenten, Martin Schlömer.

 

Wunderbare Klänge – mal besinnlich, mal feierlich, mal ruhig, mal beschwingt – füllten am späten Sonntagnachmittag beim Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln für über eine Stunde die Pfarrkirche St. Martin. In dieser war nicht nur der sprichwörtlich letzte Platz besetzt, darüber hinaus musste mancher sogar stehen, so gut besucht war die traditionelle Veranstaltung, die in diesem Jahr erstmals vor dem Weihnachtsfest stattfand.

Das erste Mal trat an diesem Tag auch Martin Schlömer bei einem Konzert vor das Orchester. Der neue Dirigent wurde von Pfarrdechant Norbert Caßens genauso herzlich willkommen geheißen wie von Jürgen Schulze Tilling, der für die BMV sprach. Schlömer bedankte sich nicht nur bei den Musikern, sondern auch bei seinem Vorgänger Heinz Schaffeld, der ihm ein sehr gut eingespieltes Orchester „hinterlassen“ habe.

Das Programm eröffnete die BMV mit dem Traditional „Westminster Carol“, einem Stück mit fanfarenartigen Motiven – ein gut gewählter „Wachmacher“ für das Folgende. Mit einem Medley aus verschiedenen bekannten Weihnachtsliedern unter dem Titel „Das junge Weihnachtskonzert“ und dem traditionellen „Still, still, still“, in dem in besonderer Weise die unterschiedlichen Ins­trumentengruppen in den Vordergrund gestellt werden, spielte das Jugendorchester auf.

Mit dem bekannten „Carol of the Sheperds“ („Quem Pastores Laudavere“) setzte das Hauptorchester das Programm fort, das mit dem Medley „A Christmas Carol Fantasy“ weiterging. Beschwingt wurde es dann mit „Santa, I hear you“, bei dem das Jugendorchester den Weihnachtsmann in seiner Kutsche lautmalerisch darstellte, und mit dem munteren „Frosty the Snow Man“.

Zum Innehalten und Nachdenken hingegen regte das Stück „Song for Japan“ an, das Steven Verhelst anlässlich des großen Erdbebens 2011 in Japan geschrieben hatte. „Das Stück soll zugleich aber auch den Menschen Hoffnung geben“, betonte Martin Schlömer.

Auf eine Schlittenfahrt („Sleigh Ride“) ging das Hauptorchester dann noch mit dem Publikum, ehe dieses beim von beiden Orchestern gemeinsam gespielten „Macht hoch die Tür“ kräftig mitsingen konnte. Den Abschluss machte das Jugendorchester mit „Christmas Spiritual“, doch ohne Zugabe ließen die Zuhörer die Musiker nicht ziehen. Gemeinsam setzten die Orchester mit dem besinnlich-feierlichen „Amen“ von Pavel Stanek einen eindrucksvollen Schlusspunkt.

Für alle, die das Konzert verpasst haben: Am 5. Januar (Sonntag) um 17 Uhr wird das Programm noch einmal in der St.-Jakobi-Kirche in Coesfeld gespielt.

Von Frank Vogel, WN

 

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