Presseartikel aus 2013

Oktober - Der neue Mann am Taktstock

Presseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 23. Oktober über Martin Schlömer, den neuen Dirigenten der BMV.

Nottuln - Martin Schlömer ist der neue Dirigent der Blasmusikvereinigung Nottuln. Der Nachfolger von Heinz Schaffeld freut sich riesig darüber, dass er nach einem breit angelegten Bewerbungsverfahren von den Musikern gewählt wurde.

 

„Auf den ersten Blick passen wir gut zusammen. Und ich hoffe, dass das auch auf den zweiten Blick so bleiben wird.“ Bei diesen Worten erntet Christoph Berghaus, der Vorsitzende der Blasmusikvereinigung Nottuln, ein deutlich zustimmendes Nicken von Martin Schlömer. Der 44-Jährige ist der neue Dirigent der BMV und freut sich sehr darüber: „Das ist hier genau das, was ich gesucht habe.“

Martin Schlömer ist der Nachfolger von Heinrich Schaffeld, der nach mehr als 14 Jahren erfolgreicher Arbeit den Taktstock in andere Händen geben wollte. Und weil Schaffeld, der weiter als Instrumentallehrer für die BMV tätig bleibt, seinen Abschied lange im Voraus angekündigt hatte, blieb dem Verein jede Menge Zeit, ein intensives Bewerbungsverfahren durchzuführen. Im Frühjahr schrieb die BMV die Stelle aus. Mit unerwartet großem Erfolg. Sage und schreibe 20 interessierte Dirigenten, Profis wie Amateure, meldeten sich. „Kein schlechtes Zeichen für den Ruf des Orchesters“, freut sich Berghaus.

Vor den Sommerferien wurden die Bewerbungsgespräche geführt, nach den Ferien vier ausgewählte Kandidaten zu Probedirigaten eingeladen. Martin Schlömer war einer von ihnen. „Direkt nach den Ferien laufen Proben oft nur schleppend an“, weiß er aus Erfahrung. „Deshalb war ich positiv überrascht, dass die Beteiligung und das Engagement so groß waren. Das war total schön.“

Dieser positive Eindruck war offensichtlich nicht nur einseitiger Natur. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sprachen sich die Musiker für Schlömer als ihren neuen Leiter aus. „Dass beim Bewerbungsverfahren alle Musiker mitentscheiden konnten, fand ich richtig gut. So weiß ich, dass nicht nur der Vorstand, sondern alle mit mir zusammenarbeiten wollen.“ Auch das Jugendorchester war am Entscheidungsprozess beteiligt, betont Berghaus, schließlich leitet der Dirigent bei der BMV auch das Nachwuchsensemble.

Martin Schlömer lebt in Dortmund, ist verheiratet und hat drei Kinder. Zur Musik kam er mit zehn Jahren, seitdem spielt er in verschiedenen Ensembles. Sein Instrument ist die Tuba. Der Laienmusiker hat sich das Dirigieren an der Landesmusikakademie in Heek und an der Bundesmusikakademie in Trossingen beibringen lassen. In Dortmund leitet er ein kleines Kirchenorchester und ist Vizedirigent in einem großen symphonischen Orchester. „In beiden Ensembles habe ich wegen der Größe beziehungsweise als Stellvertreter kaum Möglichkeiten, gestalterisch tätig zu werden“, erklärt er. „Bei der BMV kann ich genau das jetzt tun. Darauf freue ich mich sehr.“

Dass der neue Mann am Taktstock voller Elan ist, haben die Musiker schon gemerkt. Das Weihnachtskonzert hatte die BMV zur Disposition gestellt. „Wenn Martin das wegen der Kürze der Vorbereitungszeit noch nicht hätte machen wollen, dann hätten wir es in diesem Jahr einmal ausfallen lassen“, erzählt Christoph Berghaus. Doch Schlömer wollte und will. Und so übt er mit dem Jugendorchester und dem Hauptorchester bereits fleißig für die Traditionsveranstaltung, die in diesem Jahr früher als gewohnt, nämlich schon am 22. Dezember (Sonntag) um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martinus stattfindet. Am 5. Januar (Sonntag) um 17 Uhr wird das Programm dann noch einmal in der St.-Jakobi-Kirche in Coesfeld gespielt.

Martin Schlömer wird dabei nicht nur darauf bauen können, dass die Musiker ihr Bestes geben werden. Er wird sich bei seiner neuen Aufgabe in Nottuln auch auf seinen Vorgänger verlassen können. „Heinz Schaffeld hat mir seine Hilfe und Unterstützung angeboten.“

Von Frank Vogel

 

Mai - Viel Arbeit für das Schlagwerk bei "The Spirit of Africa"

Presseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 07. Mai über das BMV-Konzert "The Spirit of Africa", welches gleichzeitig das letzte Konzert von Dirigent Heinz Schaffeld war.

Nottuln - „Welch ein tolles Ereignis“, freute sich Bürgermeister Peter Amadeus Schneider am Samstagabend mit der Blasmusikvereinigung Nottuln über die mit rund 450 Besuchern sehr gut gefüllte Mehrzweckhalle des Gymnasiums.


Alle hatten sich vom großen Konzert unter dem Motto „The Spirit of Africa“ anlocken lassen und genossen das abwechslungsreiche Programm, das ihnen die Instrumentalisten des Jugend- und des Hauptorchesters der BMV gemeinsam mit dem Chor „Da Capo“ aus Darup in der ideenreich dekorierten Halle präsentierten.
Michael Denter begleitete das Publikum als Moderator quer durch den afrikanischen Kontinent. Eine Reise, bei der Schlagwerk und Percussion-Register mehr als sonst gefordert waren, damit der Geist Afrikas auch in Nottuln spürbar wurde. Mal ging es um den heißen Sand der Wüste, mal wurde Halt gemacht bei den Bewohnern der Steppe, oder man mischte sich unter die kleinen und großen Tiere am Wasserloch. Mal waren die Melodien fröhlich und beschwingt, mal ruhig und getragen.
Filmmusiken aus „Out of Africa“ oder das von Phil Collins für das Musical „Tarzan“ geschriebene „You‘ll be in my heart“ waren unter anderem dabei. Natürlich fehlte auch der „König der Löwen“ nicht. Und mit geschlossenen Augen war anschließend der Einstieg in den Song „Africa“ der Gruppe Toto, in dem es heißt „I bless the rains down in Africa“, kaum von echtem Regen zu unterscheiden.
Die Sängerinnen und Sängern des Chores „Da Capo“ aus Darup hatten unter der Leitung von Ruth Laubrock schmeichelnde Weisen zum Genießen mitgebracht, wie Co-Moderator Michael Nieborg ankündigte. Im Wechsel mit den Instrumentalisten schmeichelten sie sich etwa mit „Can you feel the love tonight“, von Leonard Pröbsting am Flügel begleitet, in die Ohren der begeisterten Zuhörer.
Nach Liedern der Gäste ging es weiter mit dem Jugendorchester, das an diesem Abend eindrucksvoll bewies, dass der BMV-Nachwuchs, auch betreut von Heinz Schaffeld, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ sehr gewachsen ist. So machten die jungen Musiker einzelne Themen aus dem Landstrich „Serengeti“ mit Musik von John Higgins hörbar. Jazzflair brachten sie mit dem Klassiker „Caravan“ von 1936 auf die Bühne.
 Von Heinz Schaffeld als ihrem Dirigenten verabschiedete sich – für ihn überraschend – das Jugendorchester an diesem Abend mit dem Song „Born to be wild“. Dazu wurde ein Video gezeigt, das an einem Chorwochenende mit Schaffeld entstanden war und nun auch die Konzertbesucher amüsierte.


Vorsitzender Christoph Berghaus überreichte als Zeichen des Dankes Blumen an den Dirigenten und dessen Ehefrau sowie an „Da Capo“-Leiterin Ruth Laubrock. Und vom Publikum bekamen Heinz Schaffeld und alle anderen Akteure ganz viel begeisterten Applaus. Da mochten die Besucher auch nach der Zugabe von Chor und Orchester mit „Patta Patta“ noch nicht nach Hause gehen. Aber kurz vor 23 Uhr war dann mit dem kleinen Löwen, der König sein will, Schluss. Schließlich wurde so langsam selbst der kleine Löwe müde.

Nottuln - „Machen sie diesem Mann den Abschied von der Blasmusikvereinigung Nottuln auf keinen Fall zu leicht“, bat der 1. Vorsitzende Christoph Berghaus am Samstag die Konzertbesucher in seiner Begrüßung.

Denn zum letzten Mal schwang Heinrich Schaffeld bei einem BMV-Konzert dieser Art den Taktstock. Nach mehr als 14 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit möchte Schaffeld den Dirigentenstab im Sommer in andere Händen geben. Eine Entscheidung, die die BMV sehr bedauert.
Bürgermeister Peter Amadeus Schneider betonte, „dass die BMV hier mit Heinz Schaffeld einen tollen Dirigenten gehabt hat“. Ein Orchesterleiter, der grundsätzlich solange mit den Musikern geübt habe, bis die Stücke saßen. Und dabei habe Schaffeld für jede Musikerin und jeden Musiker, sowohl für „alte Hasen“ ebenso wie für Neulinge, einen Platz im Haupt- oder Jugendorchester gefunden, hob Michael Denter hervor. Als Moderator des Abends wurde der 2. Vorsitzende nicht müde, den geschätzten Dirigenten darauf hinzuweisen, dass der immer wieder reich gespendete Applaus der seine sei. Und wie sehr Heinrich Schaffeld geschätzt wird, verdeutlichten auch die Grußworte, die Orchestermitglieder und Konzertgäste in der Pause auf ausliegenden Karten vermerkt hatten.

Beide Artikel von Marita Strothe

April - Musiker proben für den großen Auftritt

Konzertankündigung zum BMV Konzert "The Spirit of Africa" zusammen mit dem Chor Da Capo aus Darup. Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 29. April.

Nottuln.   Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen für das große Konzert der Blasmusikvereinigung Nottuln (BMV). Am 4. Mai (Samstag) präsentieren die Musikerinnen und Musiker in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums ab 20 Uhr ein buntes und abwechslungsreiches Programm. Musikalisch unterstützt werden sie dabei von den Sängerinnen und Sängern des Chores „Da Capo“ aus Darup.

„The Spirit of Africa“ - so lautet das diesjährige Konzertmotto, um das sich an besagtem Abend alles drehen wird. Dabei nehmen die Instrumentalisten des Jugend- und des Hauptorchesters der BMV die Besucher mit auf eine Reise, welche alle Beteiligten - Musiker und Zuhörer - nicht so schnell vergessen werden. Einerseits fröhlich und beschwingt, andererseits jedoch auch ruhig und getragen, geht es quer durch den Kontinent in den heißen Sand der Wüste, zu den Bewohnern der Steppe und zu den kleinen und großen Tieren am Wasserloch. Fast wie von selbst versteht sich, dass ein Besuch beim „König der Löwen“ keinesfalls fehlen darf.

Die musikalische Leitung der beiden Orchestergruppen liegt an diesem Abend erneut in den Händen des Dirigenten Heinrich Schaffeld, für welchen das Konzert jedoch einer seiner letzten Einsätze in Nottuln sein dürfte. Denn nach mehr als 14 Jahren vertrauensvoller und erfolgreicher Zusammenarbeit wird Heinrich Schaffeld den Dirigentenstab im Sommer dieses Jahres in bis dato noch unbekannte Hände übergeben.

Keine Unbekannten für das Nottulner Publikum indes sind am Konzertabend die musikalischen Gäste der BMV. Bereits vor einigen Jahren standen die Sängerinnen und Sänger des Chores „Da Capo“ im Wechsel mit den Blasmusikern auf der Bühne. Mit so genannten Klassikern und modernen Stücken tragen die Daruper unter der Leitung von Ruth Laubrock in diesem Jahr erneut zu einem stimmungsvollen und abwechslungsreichen Programm bei.

Karten für das Konzert sind im Vorverkauf in der Stiftbuchhandlung Maschmann, Stiftsplatz 10, bei den Mitgliedern der BMV, über die Internetseite der Blasmusikvereinigung und an der Abendkasse erhältlich. Der Preis beträgt 8 € für Erwachsene; Kinder und Jugendliche zahlen 6 €.

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