Dezember - Hoffnungsvoller Nachwuchs

Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 13.12.2016 über den Nachwuchs-Nachmittag der BMV:

Nottuln - Noch sind sie auf dem Sprung zu einer Musikerkarriere, aber schon geben sie ein Konzert und begeistern ihre Eltern, Geschwister und Freunde: Die Jungmusiker der BMV luden zum Vorspiel ein.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Die Meister von morgen, Schülerinnen und Schüler der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln, zeigten jetzt, was sie können – und begeisterten. Wobei die angekündigte „Musik zur Adventszeit“ zum Beispiel mit „John Brown‘s Body“ auch schon mal andere als weihnachtliche Klänge bot.
Gut vorbereitet aber waren die Nachwuchsmusiker auf jeden Fall, sodass Michael Denter als charmant plaudernder Moderator es relativ leicht hatte, ihnen und ihren Lehrerinnen und Lehrern die Nervosität zu nehmen. Wenn auch manches vielleichtnoch nicht hundertprozentig klappte, so konnten letztendlich doch alle beweisen, wie fleißig sie geübt hatten.
So etwa die Blockflötenspieler von Bettina Lackmann. Bezaubernd wurde das „Backe, backe, Kuchen“ intoniert von Frida Artmann, Yara Suwelack und Marit Gesmann. Und weil es viele „Blockflöten“ gab, dauerte es, bis Luca Wensing, Laura Wensing, Paula Frieling, Marie Hullerum, Marie Rabert, Victoria Thiemann und Malin Rademacher alle ihre Weihnachtslieder vorgetragen hatten.

Bei den Posaunen kam Frank Schmittkamp mit Laura Frye-Welp als einziger Schülerin in den Genuss des Beifalls. Bei den Saxofonen von Ulrike Gerlach waren es immerhin schon zwei. Und bei den Klarinetten, die sich Altmeister Heinz Schaffeld persönlich vorgenommen hatte, glänzten gar schon vier kleine Nachwuchskünstler. Danach kamen noch die Querflöten von Rustem Sakhabiev, die Trompeter mit Norbert Frye-Welp und immerhin sogar sechs Nachwuchs-Percussionisten, die Wolfgang Fuchs auf die Bühne begleitete.
Einen Höhepunkt im Programm stellte aber BMV-Dirigent Martin Schlömer selbst vor: ein völlig neu konzipiertes Vorstufen-Ensemble. Neun junge, vielversprechende Musikkinder, auf dem Weg, eines Tages im Jugendorchester mitspielen zu dürfen.
Und dessen beeindruckendes Kurzkonzert – mit dem flotten „In der Weihnachtsbäckerei“ – machte wohl den musikalischen Minis deutlich, dass es nach Weihnachten wieder heißen wird: „Üben, üben, üben!“

Von Dieter Klein, WN

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