November - BMV sucht neuen Dirigenten

Presseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 28.11.2017 zur Suche eines neuen BMV-Dirigenten

Nottuln - Sie hat ein tolles Jubiläumsjahr hinter sich: Jetzt sucht die BMV einen neuen Dirigenten. Vier Kandidaten sind noch im Rennen.

Die Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln hat ein ausgesprochen erfolgreiches Jubiläumsjahr hinter sich. Nun sucht sie einen neuen Dirigenten. Die Wege der BMV und von Martin Schlömer haben sich getrennt. Vier Jahre lang dauerte die Zusammenarbeit. „Martin Schlömer hat musikalische Akzente gesetzt und neue Ideen eingebracht. Zuletzt sind unsere Vorstellungen von der weiteren musikalischen Zusammenarbeit aber zu sehr auseinander gegangen, sodass wir uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt haben“, fasst BMV-Vorsitzender Christoph Zumbülte zusammen.

Schlömer, der in Dortmund lebt, kam im Herbst 2013 als Nachfolger von Heinz Schaffeld zur BMV und leitete wie sein Vorgänger das Jugendorchester und das große Orchester. Die Kirchenkonzerte zu Weihnachten waren seine ersten Auftritte gemeinsam mit den BMV-Musikern. Die letzten fanden jetzt im Jubiläumsjahr statt. „Das war sicherlich das Highlight unserer Zusammenarbeit“, meint Christoph Zumbülte. Schlömer habe initiiert, für das Jubiläum ein Werk in Auftrag zu geben: die Konzertouvertüre „Nottuln“. „Wir danken ihm für sein Engagement und seinen Einsatz.“

Wie geht es nun weiter? Für das Jugendorchester ist die Lösung bereits gefunden: Nils Walter, Posaunist und in der BMV groß geworden, hatte das Ensemble zuletzt übergangsweise geleitet. Den jungen Musikern gefiel das so gut, dass sie sich wünschten, dass Nils Walter weitermacht.

Das große Orchester führt zurzeit Ralph Henke, stellvertretender Dirigent der BMV. Er bereitet mit den Musikern auch die Weihnachtskonzerte vor, die am 17. Dezember (Sonntag) um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martinus in Nottuln und am 7. Januar (Sonntag) ebenfalls um 17 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche in Coesfeld stattfinden.

Danach wird es sicher bald einen neuen Dirigenten geben: Die Stelle hatte die BMV ausgeschrieben und daraufhin 20 Bewerbungen erhalten. Sechs Vorstellungsgespräche habe man geführt, berichtet Zumbülte, vier Kandidaten seien im Januar zu Probedirigaten eingeladen. Sie haben alle die Aufgabe, ein Stück mitzubringen und einzuüben, das das Orchester noch nicht kennt, und mit ihm an einem Stück aus dem Repertoire zu arbeiten. Anschließend gibt es jeweils noch eine Fragerunde mit den Musikern. Und die werden dann im Februar auf der Generalversammlung die Entscheidung über den Nachfolger von Martin Schlömer treffen.

Von Frank Vogel, WN

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