Presseartikel aus 2019

Dezember - Pressebericht über das BMV-Weihnachtskonzert

Presseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 23.12.2019; erschienen unter dem Titel "Ein weihnachtlicher Klangteppich"

Nottuln - Vororchester, Jugendorchester und Hauptorchester der Blasmusikvereinigung Nottuln (BMV) haben beim Weihnachtskonzert ihr Publikum begeistert. Dieses Mal wirkte zudem ein Instrument mit, das sonst gar nicht bei der BMV zu hören ist.
 
Das festliche Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung Nottuln gehört für viele zur Weihnachtszeit einfach dazu. Entsprechend groß war der Publikumsandrang, als die BMV am vierten Adventssonntag zum Konzert in die Pfarrkirche St. Martinus einlud. Das prächtige Gotteshaus war mehr als gut gefüllt mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich alle nur zu gern auf Weihnachten einstimmen ließen.

Was die Einstimmung auf Weihnachten normalerweise bedeutet, brachte der Moderator des Konzerts, Jan-Philip Pöter , gut auf den Punkt: „Der Tannenbaum muss geholt, aufgestellt und geschmückt werden, das Essen geplant und vorbereitet werden, und dann gibt es ja auch noch die ganzen Wünsche… Kurz: Chaos, Stress und Trubel.“
 


Das wollten die Blasmusiker aber gar nicht erst zulassen. Das neue Vororchester der BMV unter der Leitung von Norbert Frye-Welp eröffnete das Konzert mit dem Stück „Dona nobis pacem“ gleich mit einer musikalischen Bitte um Frieden. Mit „A Cambridge Carol“ brachte das Jugendorchester unter der Leitung von Nils Walter dann schon einmal die Weihnachtsglocken zum Klingen. Beim Stück „Shenandoah“ griffen sie dann in die Vollen und erzeugten einen schönen Klangteppich.

Hier schlossen sich ihnen die Großen der Blasmusikvereinigung gekonnt an. Unter der Leitung von Wolfgang Hoerning präsentierten sie zunächst zwei Ballettstücke. Mit „Rondeau“ präsentierten sie rhythmussicher schwere, aber dennoch tänzerische Klänge und mit Motiven aus dem Nussknacker Melodien, die wohl jeder im Publikum kannte.

Ein Stück war etwas ganz Besonderes an diesem Adventsabend. „Schindler’s List“ wurde nicht nur vom Blasorchester gespielt, sondern gemeinsam mit der Violinistin Emma Brieden. „Das war für uns als Blasmusiker eine neue Erfahrung“, erzählte Jan-Philip Pöter. Doch waren er und auch das Publikum vollauf begeistert vom Ergebnis. Den sonst oft lauten und dominanten Blasinstrumenten gelang es gut, hinter der einzelnen Geige zurückzutreten, und wenn die Geige die Hintergrundrolle übernahm, sie dennoch deutlich hörbar zu machen.

Traditionelle Weihnachtslieder durften bei diesem Konzert natürlich auch nicht fehlen und so spielten die Musiker begleitet vom Gesang ihres Publikums auch „Adeste Fideles“ und „Macht hoch die Tür“.

Nicht ganz traditionell wurde allerdings der Ablauf des Konzertes gehandhabt. „Falls Sie sich fragen, ob es dieses Jahr keine Blumensträuße für die Solistin und unsere Dirigenten gibt, so gibt es von mir eine kurze Antwort: Nein“, verkündete Jan-Philip Pöter. Alle Beteiligten hatten gemeinsam entschieden, dass sie das sonst dafür aufgewendete Geld lieber an die Aktion „Jedem Kind sein Mittagessen“ spenden wollten. Das Publikum honorierte dies mit spontanem Beifall.

Mit dieser weihnachtlichen Geste und passenden Klängen nach mehreren Zugaben verabschiedeten die Musikerinnen und Musiker ihre begeisterten Zuhörer in die Weihnachtstage, nicht allerdings, ohne sie gleich wieder zu ihren nächsten Konzerten einzuladen. Am 5. Januar (Sonntag) spielen sie das gleiche Konzert noch einmal in der Jakobikirche in Coesfeld und am 25. April (Samstag) folgt bereits ihr Frühjahrskonzert.
 
Von Corona Büning, WN

Dezember - Ankündigung Weihnachtskonzerte

Presseankündigung der BMV-Weihnachtskonzerte in Nottuln und Coesfeld

Nottuln/Coesfeld.   Schon längst sind sie zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, die beiden Weihnachtskonzerte der Blasmusikvereinigung Nottuln (BMV) in Nottuln und inzwischen auch in Coesfeld. Aktuell wird noch final geprobt an den Stücken für das etwa einstündige Programm, doch in gut zwei Wochen sollten Takte, Töne und Tempi stimmen. Am vierten Adventssonntag (22. Dezember) gastieren die Musikerinnen und Musiker um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martinus in Nottuln. Zwei Wochen später, am ersten Sonntag des neuen Jahres (05. Januar 2020), wird das Programm dann noch einmal in der Jakobikirche in Coesfeld zu hören sein. Programmbeginn dort ist ebenfalls um 17 Uhr.

An beiden Nachmittagen erklingen in gewohnter Weise mehr und auch weniger bekannte weihnachtliche Melodien und andere besinnliche Stücke. Deren Erarbeitung haben sich die Musikerinnen und Musiker in den letzten Wochen intensiv gewidmet, denn mit einigen Sätzen aus der "Nussknacker Suite", vertont von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, haben sie in diesem Jahr unter anderem ein musikalisches sehr anspruchsvolles Stück ausgewählt. Die Akteure des Nachmittags bilden zum einen die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters der BMV unter der musikalischen Leitung von Dirigent Wolfgang Hoerning; beim Stück "Schindlers List" werden Sie von einer Solistin an der Geige unterstützt.

Daneben wird erneut - und auch das zeugt von bewährter Qualität - das Jugendorchester der BMV zu sehen und vor allem zu hören sein. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Nils Walter. Es sind ebenfalls bekannte weihnachtliche Melodien gemischt mit aktuellen Arrangements, die das Repertoire dieser Orchestergruppe bestimmen.

Ihr erstes Weihnachtskonzert indes bestreiten die Jungen und Mädchen des Vororchesters unter der Leitung von Norbert Frye-Welp. Vor gut zwei Jahren neu initiiert, zählt diese relative kleine Gruppe inzwischen zu einer festen Größe im Ausbildungsbereich der BMV. Die Besucher des Konzerts selbst sind gefragt, wenn Weihnachtsmusik zum Mitsingen erklingt.

 „Lassen Sie sich in der oftmals hektischen Zeit rund um das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel an diesen Nachmittag zumindest für eine Stunde mit stimmungsvoller Musik hinweg von der Alltagshektik und hinein in eine musikalisch-harmonische Atmosphäre entführen“, so die Einladung der Blasmusikbereinigung zum Besuch der beiden Weihnachtskonzerte. Der Eintritt ist sowohl in Nottuln wie auch in Coesfeld frei.

April - Pressebericht BMV-Konzert

Preseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 08.04.2019 über das BMV-Konzert; erschienen unter der Überschrift "Ferne Welten begeistern"

Nottuln - So schön kann es sein, musikalisch zu „Fernen Welten“ zu reisen. Die Blasmusikvereinigung begeisterte am Samstagabend mit ihrem Frühjahrskonzert. Gleich drei Ensembles bestritten das Programm.

Was für ein schöner Konzertabend! Mit Standing Ovations bedankte sich am Samstagabend das Nottulner Publikum bei der Blasmusikvereinigung (BMV) Nottuln für ein wunderschönes Frühjahrskonzert in der Mehrzweckhalle am Gymnasium. Gut aufgelegte Ensembles und Dirigenten, abwechslungsreiche Stücke, dazu menschliche Momente und ein Publikum, dass all das einfach nur genoss und mit Beifall nicht sparte, ließen das erste Frühjahrskonzert nach dreijähriger Pause zu einem großen Erfolg werden.

Rund 280 Zuhörer waren gekommen, um sich in „Ferne Welten“ entführen zu lassen, so das Konzertmotto. Das Moderatorenduo Michael Denter und Jan Philipp Pöter führte souverän und informativ durch das Programm, das mit dem Auftritt des jungen Vororchesters unter der Leitung von Norbert Frye-Welp begann. Für den Nachwuchs der BMV war es der erste Auftritt in der großen Halle. Und die Jungen und Mädchen ernteten viel Applaus, als sie das Publikum in den „Jurassic Park“ entführten oder zur „House Party“ einluden.

Vielen Musikfreunden gut bekannt ist das Jugendorchester der BMV, das am Samstag unter der Leitung des jungen Nils Walter wieder einmal beste Werbung für sich machte. Gefühlvoll wurde John Higgins Werk „Pueblo“, das den Pueblo-Indianern und ihrer Naturverbundenheit gewidmet ist, zu Gehör gebracht. Sehr dynamisch agierte das Jugendorchester beim „Shadow Dancer“ von Michael Oare, um anschließend dem Publikum zu vermitteln, „How to train your dragon“. Dabei ging es um die Wikinger der Insel Berk und ihre Drachen. Allesamt Melodien, die das Publikum begeisterten. Und ein schönes Bild war es, als Vor- und Jugendorchester gemeinsam für eine Zugabe auftraten.

Den Schwerpunkt des Abends setzte das große Blasorchester der BMV unter der Leitung von Wolfgang Hoerning, der im März 2018 das Dirigat übernommen hat. Getreu dem Motto „Ferne Welten“ ging es mit „Mountain Panorama“ von Manfred Schneider in die alpine Bergwelt, um anschließend nach Mittelerde aufzubrechen. Johan de Meij hat zur „Herr der Ringe“-Trilogie eine ganze Sinfonie mit fünf Sätzen geschrieben. Mit dem Satz „Hobbit“ hatte sich das Blasorchester ein sehr anspruchsvolles und gefühlvolles sinfonisches Werk ausgesucht, für das es viel Beifall erhielt.

„Ferne Welten“, das trifft ja nun auch auf Großbritannien zu. „Fantasy on a British Sea Songs“, Seemannslieder von Sir Henry Wood arrangiert, und das bekannte „Land of Hope and Glory“ aus „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar bildeten einen schönen Kontrast.

Wie vielfältig die Nottulner Blasmusikvereinigung aufgestellt ist, zeigte auch der Ausflug zu den „Guardians of the Galaxy“ sowie nicht zuletzt der Hit-Mix am Schluss: Die „80er-Kult-Tour“ entpuppte sich als ein begeisterndes Medley mit den Ohrwürmern „Skandal im Sperrbezirk“, „Ohne Dich schlaf ich heut nach nicht ein“, „1000 und eine Nacht“, „Sternenhimmel“ und „Rock me Amadeus“. Da durfte manch älterer Zuhörer sehnsüchtig an seine Jugend zurückdenken.

Das Publikum ging begeistert mit. Wahrlich ein furioses Finale. Toll gemacht!

Von Ludger Warnke, WN
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