Januar - Pressebericht über das Weihnachtskonzert

Presseartikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 01.01.2019 über das BMV Weihnachtskonzert; erschienen unter der Überschrift: Mit Qualität und Kontinuität

Nottuln - Tradition und das Versprechen auf Zukunft: Das Weihnachtskonzert der BMV sah auch jüngere Akteure in vorderster Reihe.

Die vielen Besucher, die sich am Freitagabend zum großen alljährlichen Weihnachtskonzert der Blasmusikvereinigung (BMV) in der Pfarrkirche St. Martinus versammelt hatten, kamen – wie die Kennzeichen der um die Kirche geparkten Autos verrieten – teils von weit her. Und das aus gutem Grund. Denn das Orchester aus Nottuln genießt einen hervorragenden Ruf in Sachen sinfonischer Blasmusik.

Und um den hohen Standard zu halten, sorgt die BMV für Kontinuität: Die Führungsriege hat Aufgaben und Verantwortung an jüngere Kräfte übertragen. Die Früchte daraus zeigten sich gleich zu Beginn des Konzertabends: Der junge Nils Walter leitete das Jugendorchester der BMV schwungvoll und doch dezent. Der Nachwuchs präsentierte nach dem „Canon for Christmas“ von Johann Pachelbel – der Jahreszeit angepasst – mit „Let it go“ Filmmusik aus „Die Eiskönigin“.

Auch Michael Denter hatte (zumindest an diesem Abend) die Moderation in die Hände des jungen Jan Philipp Pöter abgegeben. Und der machte seine Sache absolut gut.

Und dann durften die Zuhörer Wolfgang Hoerning , seit dem vergangenen Jahr neuer Dirigent des BMV-Orchesters, zum ersten Mal beim Weihnachtskonzert erleben. Mit Karl Jenkins‘ „Palladio“, Eric Whitacres „Lux Arumque“, der temperamentvollen „Polarexpress“-Filmmusik, den „Three Worlds of Gulliver“ und „Fireside Christmas“ führte Hoerning sein Orchester zu musikalischen Höchstleistungen. Wunderbar. Ein Highlight war auch das beeindruckende Klarinetten-Solo von Ulrike Gerlach in „You Raise me up“.

Doch auch das Publikum war gefordert. Zu „Heiligste Nacht“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ durften die Besucher ihre Stimmen erheben und den Abend musikalisch mitgestalten.

Und dann die herrliche Zugabe „White Christmas“. Selten, dass ein Lied von kalter Winternacht auf so heiße Herzen traf.

Von Dieter Klein, WN
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